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Der Reiz Galiläas liegt in seinem grünen, fruchtbaren Hügelland, das in
scharfem Kontrast zur judäischen Wüste nebenan und auch zum
landschaftlichen Bild der Mittelmeerküste steht.
Bis zu 600 Meter hoch
türmt sich die reich gegliederte Landschaft, die aus ihrer Höhenlage in
den heißen Sommern des Nahen Ostens Nutzen ziehen kann. Es ist nicht
ganz so heiß hier heroben und es weht immer eine leichte, kühlende
Brise; für viele Menschen eine besondere Urlaubsqualität.
Auch
Aktivurlaubern hat diese Region jede Menge zu bieten.
Das macht sich zum Beispiel in Safed bemerkbar, einer malerischen
Stadt, die heute Künstlerkolonie ist. Ihre große Bedeutung hat sie als
Ort religiöser Mystik gewonnen. Safed war ein Zentrum der Kabbala, der
mystischen Geheimlehre des Judentums und viele berühmte Gelehrte liegen
hier begraben.
Der Berg Tabor im unteren Galiläa wird im Alten Testament zum ersten
Mal erwähnt. Hier besiegten die Israeliten unter der Richterin Debora
die Kanaaniter. In der christlichen Tradition gilt der Berg Tabor als
Berg der Verklärung. Von hier oben hat man einen phantastischen
Rundblick über das landwirtschaftlich geprägte Galiläa, bis nach
Nazareth und zum See Genezareth. |
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